Gestern hatte Annabel ihren zweiten Termin beim Osteopathen. Unsere Kinderärztin hat uns zu diesem Besuch geraten. Annabels Kopf hat eine leichte Rechtslage, sprich sie dreht den Kopf bei allen Gelegenheiten nach rechts, und das soll des Osteopath mal ansehen.

Der erste Termin war schon recht erfolgreich, daher hatten wir vor dem zweiten auch keine Angst. Die Osteopathie gleicht Spannungen im Körper aus. Diese Spannungen können zum Beispiel durch zuviel ungleichmäßigen Druck während der Geburt entstehen und führen dann insgesamt zu Ungleichgewichten im kleinen Babykörper (Erwachsene gehen natürlich auch gerne zum Osteopathen). Angeblich kommt es bei 80% der Geburten zu Verschiebungen von Knochen beim Baby und damit zu Spannungen im Körper an den verschiedensten Stellen. In Annabels Fall hat der Osteopath eine Verschiebung der beiden hinteren Schädelplatten ausgeglichen. Das kann man sich so vorstellen, dass er mit beiden Händen am Hinterkopf einen Gegendruck zum bestehenden Ungleichgewicht herstellt und diese Drucksituation etwa zehn Minuten aufrecht erhält. Während dieser zehn Minuten lernt der Körper das hergestellte Gleichgewicht beizubehalten. Der Druck mit den Händen ist nicht stark, trotzdem fängt das Baby wegen der ungewohnten Situation nach einigen Minuten zu schreien an. Lässt der Osteopath dann ab von ihr verstummt sie sofort und sieht recht zufrieden aus.

Insgesamt würde ich sagen ein lohnender Besuch, später noch mehr dazu.

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RSS Trackback URL papsnkopf | 15. April 2007 (08:29)

Allgemein

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  • 1 Kommentar

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    1. Wir waren mit unserem Kleinen auch /w Kopf-Schieflage beim Osteopath. Nach wenigen Sitzungen war der “Fehler” korrigiert. Jedoch hatten wir im Nachgang Probleme mit der Erstattung bei der privaten Krankenkasse. Letzlich haben sie aber bezahlt, dürften aber beim nächsten Mal (Osteopathie) größere Probleme machen.

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