Das Heft kann man auf der Homepage www.oekotest.de für € 10,20 inkl. Versandkosten bestellen. Getestet wurden ca. 900 Produkte für Kleinkinder und Babys aus den Kategorien Ernährung, Gesundheit, Pflege, Schwangerschaft, Spielen und Ausstattung. Zu jedem Test gibt es einen Artikel mit allgemeinen Erläuterungen zu den getesteten Produkten und den Testmethoden.

Liest sich sehr gut ist ein prima Hilfe fürs Einkaufen auf dem riesigen und unübersichtlichen Markt der Baby- und Kleinkinderartikel :-)

Wo lebt die Zecke?
Zecken finden sich vor allem in Bodennähe und nicht wie oft angenommen in Bäumen. Sie kommen in Gräsern, Büschen und Sträuchern bis zu einer Höhe von ca. 1,50 Metern vor und werden deshalb meist im vorbeigehen „abgestreift“.

Welche Krankheiten können übertragen werden?
Die Zecke überträgt beim Blutsaugen Krankheitserreger, aber auch ein kurzer Stich genügt bereits, um sich zu infizieren. Dabei ist in Europa vor allem die Borreliose (bakterielle Erkrankung) und FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis), eine Art der Hirnhautentzündung zu nennen.

Worank erkennen Sie den Beginn einer Erkrankung?
FSME: beginnt oftmals wie eine Sommergrippe mit Kopf- / Gliederschmerzen und Fieber.

Borreliose: eine ringförmige Rötung der Haut um eine Einstichstelle, kann ein erster Hinweis sein. Sehen sie eine entsprechende Rötung, am besten gleich einen Arzt / Hausarzt aufsuchen.

Wo ist man durch Zecken gefährdet?
Generell gibt es Zecken weltweit. In Europa und Asien übertragen Zecken den FSME-Virus. In Deutschland sind vor allem weite Teile von Bayern, Baden-Württemberg und einige Landkreise in Thüringen, Rheinland-Pfalz und Hessen betroffen. Dabei gibt es eine Einteilung nach verschiedenen Risikogebieten.

Innerhalb Europas sind als FSME-Risikogebiete Skandinavien, Baltikum/Russland, Polen, Tschechien, Österreich, Ungarn, Slowakei, Slowenien, Kroatien und die Schweiz zu nennen.

Wichtig ist noch zu wissen, dass die Zeckenimpfung nur vor dem gefährlicheren FSME-Virus schützt, da diese Erkrankung nicht ursächlich behandelt werden kann, kommt der Schutzimpfung eine besondere Bedeutung zu. Da das Virus bereits sofort nach dem Zeckenstich übertragen werden kann, hilft auch eine sofortige Entfernung oft nicht mehr, hier schützt nur die FSME-Impfung die sogenannte Zecken-Impfung.

Gegen die Borreliose kann man sich nicht impfen lassen. Die sogenannten Borrelien werden ca. 12 – 24 Stunden nach dem Stich übertragen, d. h. schnelles entfernen (ich empfehle durch Hausarzt, o. ä.) hilft die Borreliose zu verhindern. Tritt die Erkrankung auf, wird diese grundsätzlich mit Antibiotika behandelt.

Sehr gute weiterführende Infos zum Thema gibt es unter www.zecken.de und die auch für Kinder geeignete www.zeckenschule.de