Nachdem unser Kleiner ja immer mobiler wird und im Garten herum kreucht und fleucht hab ich mal nachgesehen was es so an Giftpflanzen gibt, mit denen unserer Kleinen durchaus schnell in Kontakt geraten können. Hier nur einige genannt: Goldregen, blauer und gelber Eisenhut, Tollkirsche, Maiglöckchen, Seidelbast, Engelstrompete und Herbstzeitlose. Habe zu diesen auch ein kleines Bildtableau erstellt.Giftige Pflanzen im Garten

Mit Erschrecken habe ich festgestellt, dass bei uns im Garten auch ein Goldregen steht, es Herbstzeitlose gibt und Maiglöckchen habe ich auch schon gesehen.

Schon bei den geringsten Anzeichen, dass ein Baby / Kind von diesen, aber auch hier nicht genannten Pflanzen gegessen haben könnte (manche entfalten ihre Wirkung auch schon bei Hautkontakt) sofort einen Arzt aufsuchen und am besten gleich die Giftnotrufzentrale anrufen.

Für München: Giftnotruf München, Ismaninger Straße 22, 81675 München, Telefon: 0 89 / 1 92 40 (Stand 30.05.2007)

Bitte auch Notrufe aus anderen Städten / Bundesländern posten, danke!

Einen Magen-Darm-Virus fängt sich wohl so ziemlich jedes Kind innerhalb seiner ersten zwei Lebensjahre mindestens einmal ein. Meistens ist das ganze nach ein bis zwei Wochen überstanden. Falls es sich um die aggressiven Noro- oder Rotaviren handelt, kann es für das Kind gefährlich werden, insbesondere für Säuglinge. Bei bis zu 20 Brech- und Durchattacken innerhalb von 24h ist es schwierig den Kleinen genug Flüssigkeit zu geben. Relativ häufig muss dann Flüssigkeit intravenös im Krankenhaus gegeben werden (und dort fangen sich die Kleinen dann noch alle möglichen anderen Krankheiten ein…)

Seit kurzem ist in Deutschland eine Schluckimpfung zumindest gegen Rotaviren zugelassen, nachdem der Impfstoff vor allem in den USA über mehrere Jahre getestet wurde. Die erste Impfdosis sollte ab der 12. Lebenswoche verabreicht werden. Dann folgen noch zwei weitere in vierwöchigem Abstand. Die letzte Impfung darf nicht nach der 26. Lebenswoche erfolgen. Nach der Impfung sind die Kinder mit 70%iger Sicherheit vor dem Virus geschützt und mit 90%iger Sicherheit vor der schweren Verlaufsform.

Die Impfung wird von der Ständigen Impfkommission (bisher) nicht als Standardimpfung empfohlen. Aus diesem Grund übernehmen die gesetzlichen Kassen auch nicht die Kosten der Impfung. Die privaten Kassen übernehmen teilweise die Kosten. Allein die drei erforderlichen Impfdosen kosten schon ca. € 350, dazu kommen noch die obligatorische Untersuchung vor jeder Impfung und Beratung (oder was der Kinderarzt sonst noch so abrechnen möchte…). Insgesamt dürfte man also so mit € 500 dabei sein, wenn die Krankenkasse nichts zahlt. Obs das wert ist? Eltern, die mit ihren armen Kleinen im Krankenhaus waren, werden die Frage wohl bejahen. Wie häufig die Infektion mit einem Krankenhausaufenthalt verbunden ist, weiß ich nicht. Da unsere Kasse die Kosten übernimmt, haben wir unser Mädchen impfen lassen und sie hat es gut vertragen. Gegen Noroviren und die anderen bösen Viren ist sie damit natürlich nicht geschützt, aber immerhin ein böser Virus weniger!

Mai 09 2007

Durchfall

mama | ‰ Gesundheit | 1 Kommentar

Meine 2 Jahre alte Tochter hatte jetzt fast 2 Wochen extremen Durchfall und nichts (Globuli, Schüssler, konventionelle Mittel aus der Apotheke) hat geholfen, bis ich folgenden Tipp von der Ärztin bekam:

2 Teebeutel Fencheltee (Ich hab den Anis/Fenchel/Kümmel verwendet) und 1 Teebeutel schwarzen Tee mit 1 Liter kochendem Wasser übergießen und 10 Minuten ziehen lassen. Ein bisschen Zucker ins Fläschchen, den Tee dazu und bei Bedarf noch etwas Saft (ich hab naturtrüben A-Saft von Aldi verwendet).

Wegen des schwarzen Tees braucht man übrigens keine Bedenken zu haben, wenn er 10 Minuten zieht, hat er keine anregende Wirkung und damit ist das Rezept auch für Säuglinge geeignet.

Zusätzlich achten wir noch auf fettfreie Ernährung und langsam wird der Stuhlgang wieder fester und mein Kind hat wieder richtig Hunger.

Wir haben von einer Studie gelesen, der zufolge Babys die mit Licht schlafen als Erwachsene dann stärker zur Kurzsichtigkeit neigen. Die Zahlen waren etwa so:

  • 10% der Babys die im Dunkeln schlafen
  • 20% der Babys die mit Nachtlicht schlafen
  • 50% der Babys die mit hellem Licht schlafen

waren als Erwachsene kurzsichtig.

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